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Impuls zum 6. Sonntag der Osterzeit samt Videomitschnitt, verfügbar bei YouTube

Video bei Youtube - 17. Mai 2020

Von Pfr i.R. Reiner Fries:

Abschiednehmen gehört zum Leben. Immer wieder müssen wir uns von Menschen, von Dingen und Lebensphase trennen. Auch Jesus muss Abschied nehmen. Seine Jünger sind um ihn versammelt. Stellen wir uns doch dazu! Was wird uns Jesus sagen? Dass wir jetzt alleine zurechtkommen müssen, dass wir endlich zeigen können, was wir von ihm gelernt haben?
Ein Satz gefällt mir besonders auf. „Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen“. Was bedeutet das? Ein Waise zu werden, also die Eltern zu verlieren, ist sicher eine schlimme Verlust. Erfahrungen wie Sterben, Einsamkeit, Endgültigkeit , Verlassenheit sind damit verbunden.
Wir können aber auch in anderer Weise von „Waise“ sprechen, wenn Beziehungen zerbrochen sind, wenn Partner, Kinder gute Freunde, andere Wege gehen. Da trauern dann Menschen, fühlen sich verlassen, vielleicht auch verraten.
Im einem anderen Sinn fühlen sich viele Menschen auch von Gott verlassen, gerade auch in der gegenwärtigen Zeit der Coronakrise. Gott scheint sich zurückgezogen zu haben. Er hat sich einfach still und leise davon gemacht.
Ob das nur eine aktuelle, moderne Erfahrung ist?
Auch die Jünger haben diese Erfahrung gemacht, verlassen zu werden? Und in den alttestamentlichen Psalmen rufen, ja schreien Menschen nach Gott. „Wo finden wir dich, Herr? Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Meine Gedanken wandern. Da höre ich Jesus sagen: Ich lasse euch nicht als Waise zurück, sondern ich komme wieder zu euch“ in einer anderen Weise, im Heiligen Geist.Und er sagt weiter: Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll.
Ein Abschiedsgeschenk also macht uns Jesus. Er schenkt uns den Heiligen Geist. Beistand nennt er ihn; also einer, der uns beisteht; einer, der für uns spricht. Einer, der uns vertritt.
Es ist zwar richtig, dass wir Menschen oft das Gefühl haben, allein gelassen zu sein, aber ein größeres Geschenk könnte uns nicht gemacht werden als der Geist Jesu, der Heilige Geist Gottes. Die Klage, verlassen zu sein, kann sich dann in Freude verwandeln.
Am besten merken wir das, wenn wir unsererseits anderen Menschen auf ihrem Weg beistehen, für sie eintreten - und Anwälte des Lebens sind. Für einsame, kranke und abgeschriebene Menschen. Für traurige, gescheiterte und schuldig gewordene Menschen, für Menschen, die als Kostenfaktoren die Statistiken verderben.
Das Bild vom Anwalt, Advokaten für den Geist Jesu, für den Geist Gottes – kann zu einem Bild voller Hoffnung werden. Was ist das für ein kostbares Abschiedsgeschenk: den Geist Jesu zu haben und aus ihm zu leben!

Liedvorschläge: 324, 331, 871
Andachtsvorschlag: 679,6

Auch für diesen Sonntag hat Brigitte Hamm eine weitere Maiandacht gestaltet, welche unter diesem YouTube-Link mitgefeiert werden kann:

Video zur Maiandacht bei YouTube

Impulsgedanken für den 5. Sonntag in der Osterzeit von Pfr. Michael Erhart:

Den Mitschnitt des Gottesdienstes dazu finden Sie unter folgendem YouTube-Link: Video bei Youtube - 10. Mai 2020


Johannesevangelium (Joh 14, 1-12)

Liebe Schwestern und Brüder, dieses Evangelium werden schon viele gehört haben, wenn auch in einem anderen Rahmen: das ist eigentlich einer meiner Lieblingstexte für die Beerdigung. Auch wenn ich die Wohnungen, die Jesus uns bereitet, nicht als Vertröstung auf die Zukunft verstehen will, gerade für Menschen, die hier auf Erden ein hartes Schicksal zu erleiden hatten, so ist es für mich doch ein hoffnungsfrohes Bild, das Gott uns vor Augen führt. Denn Sicherheit und Geborgenheit sind für uns wichtig. Unser ganzes Leben ist darauf ausgerichtet, einen Halt zu haben. Deshalb gibt es auch die Redewendung, dass ein Mensch, der sich durch nichts erschüttern lässt, nicht aus der Fassung zu bringen ist. Ich habe hier eine solche Fassung. Die hält eine Birne richtig fest und ist durch Schütteln nicht zu beeindrucken. Doch wir kommen wir zu dieser Haltung, was ist für unser Leben eine Quelle der Sicherheit?
Wir alle kennen Situationen, die uns fassungslos machen: schlechte Note in der Schule, die Arbeitsstelle gekündigt, Beziehung gescheitert, eine Krankheit, die das Leben verändert, der Tod, der immer unverhofft ins Leben einbricht, die aktuelle Situation in der Corona-Krise.
Was wir wirklich brauchen, ist die Suche nach einem Weg, der uns hilft, Halt im Leben zu bekommen, sozusagen wieder Fassung zu gewinnen. Zwei Richtungen sind dabei gut. Die erste geht nach oben: Jesus sagt von sich: ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ich habe für euch Wohnung und Sicherheit. Damit will er uns eine entscheidende Hilfestellung geben. Denn seine Haltung ist lebensbejahend. Er will uns Halt geben, an Gott können wir uns festhalten. Deshalb ist es ja auch so wichtig, mit ihm stets im Kontakt zu bleiben, eine Glühbirne allein könnte nichts bewirken, sie braucht ihre Fassung um Halt zu haben, aber auch um Kontakt zu bekommen. Mag es momentan auch nur eingeschränkt möglich sein, Gottesdienste zu besuchen – beten, mit Gott reden, kann man immer und überall.
Die zweite Richtung geht ins Miteinander: gerade wenn wir uns von Gott gehalten wissen, können wir einander selbst zum Halt werden. Jetzt, wo es langsam wieder möglich ist, können wir Menschen besuchen, die einsam sind, denen jeder Kontakt verwehrt blieb. Ein gutes Wort, eine helfende Hand, das sind gerade in diesen Tagen kostbare Zeichen. Und nicht nur in der aktuellen Situation wäre es schön, wenn wir einander mit Dankbarkeit und Wertschätzung begegnen. Ein freundlicher Blick geht sogar mit Mundschutz und über ein „Danke schön“ freut sich jeder, der einem anderen etwas gutes getan hat. Ich würde mir wünschen, dass wir aus dieser Zeit der Entschleunigung so manches mitnehmen, was das mitmenschliche Miteinander betrifft. Eine neue Wertschätzung gegenüber Berufsgruppen, die unter vollem Einsatz arbeiten, damit das Sozial- und Gesundheitssystem nicht vollkommen zusammenbricht, das Gespür, wie wichtig menschliche Kommunikation und Begegnung ist und v.a. auch die Grundhaltung der Dankbarkeit, dass einfach nichts selbstverständlich ist, auch wenn wir das in den letzten Jahrzehnten so erlebt haben. Dann hätte auch diese Krise einen Sinn gehabt.
Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie trotz schwieriger Umstände die Fassung bewahren und sich immer gehalten fühlen – von Gott und den Mitmenschen und so selbst zum Halt für andere werden können.

Unter folgendem Link kann der Videogruß unseres Kita-Teams abgerufen werden:

Videogruß aus der Kita - Link

 

Den Text zum Mitsingen gibt es hier:

Miteinander (von Zupfgeigenhansel)

Der Mensch kann manche Sachen ganz für sich selber machen.
Laut lachen oder singen, kreuzweis im Tanze springen.
Nur bringt das nicht die reine Erfüllung so alleine.
Es wird gleich amüsanter, betreibt man's miteinander.

Oli oli ola! Wir sind miteinander da,
Zusammen und gemeinsam, nicht einsam und alleinsam.
Oli oli ola! Miteinander geht es ja.
Wenn wir zusammen kommen, komm'n wir der Sache nah.

Zu manchen Tätigkeiten bedarf es eines Zweiten:
So etwa zum Begleiten, zum Tratschen und zum Streiten.
Auch das Zusammen-Singen soll zweisam besser klingen.
Erst recht in Liebesdingen läßt sich zu zweit mehr bringen.

Oli oli ola! Wir sind miteinander da,
Zusammen und gemeinsam, nicht einsam und alleinsam.
Oli oli ola! Miteinander geht es ja.
Wenn wir zusammen kommen, komm'n wir der Sache nah.

Im wesentlichsten Falle, da brauchen wir uns alle
Auf diesem Erdenballe, damit er nicht zerknalle.
Schiebt alle Streitigkeiten für eine Weil auf Seiten,
Und laßt uns drüber streiten dereinst in Friedenszeiten.

Oli oli ola! Wir sind miteinander da,
Zusammen und gemeinsam, nicht einsam und alleinsam.
Oli oli ola! Miteinander geht es ja.
Wenn wir zusammen kommen, komm'n wir der Sache nah.

(von der Kita getextet:)

Wir wollen alle hoffen, die Kita ist bald offen

wir möchten euch fest drücken und zueinander rücken,

gemeinsam mit euch lachennund Spaß zusammen machen

woll´n miteinander schreien: So soll es wieder sein!

Oli oli ola! Wir sind miteinander da,
Zusammen und gemeinsam, nicht einsam und alleinsam.
Oli oli ola! Miteinander geht es ja.
Wenn wir zusammen kommen, komm'n wir der Sache nah.

Impulsgedanken für den 4. Sonntag in der Osterzeit von Pastoralreferent Norbert Zettelmeier:

Den Mitschnitt des Gottesdienstes dazu finden Sie unter folgendem YouTube-Link: Video bei Youtube - 03. Mai 2020

 

Aus dem Johannesevangelium  (Joh 10, 1-10)

Amen, amen, ich sage euch:

Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht,

sondern anderswo einsteigt,

der ist ein Dieb und ein Räuber.

Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe.

Ihm öffnet der Türhüter  und die Schafe hören auf seine Stimme;

er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen  und führt sie hinaus.

Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat,

geht er ihnen voraus und die Schafe folgen ihm;

denn sie kennen seine Stimme.

Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen,

weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen.

Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus;

aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte.

Weiter sagte Jesus zu ihnen:

Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.

Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber;

aber die Schafe haben nicht auf sie gehört.

Ich bin die Tür;

wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden;

er wird ein- und ausgehen  und Weide finden.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten;

ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

Impuls:  Wie wichtig sind doch Türen!

Sie sind durch eine Tür in die Kirche gekommen; wäre statt der Tür eine offene Stelle in der Mauer, würde der Innenraum mit der Zeit leicht verdrecken. Gäbe es keine Tür, wäre das Hineinkommen deutlich erschwert, man würde sich an die Schildbürger erinnert fühlen.  Wäre die Tür fest verschlossen, müsste man enttäuscht draußen bleiben.

So aber konnten Sie die Tür öffnen, hereinkommen, und die Tür wieder schließen.

Das Gleiche machen wir zuhause, bei der Arbeit, beim Einkaufen, in welches Gebäude wir auch immer gehen.

Heute sagt uns Jesus: Ich bin die Tür; wer durch mich hindurchgeht, wird gerettet werden.

„Durch Jesus hindurchgehen“: das heißt: nach Jesus greifen, versuchen, ihn zu be-greifen, und in der Begegnung mit ihm und seiner Botschaft eintreten in einen neuen Raum, in eine neue Wirklichkeit. Wenn wir es wollen und Jesus bitten, wird er uns öffnen, wird unseren Blick verwandeln, ja, unser Leben verwandeln und retten; eine ganz große Zusage!

Jesus will, dass wir das Leben haben, und es in Fülle haben, schon jetzt, und in der Ewigkeit.

Wir sollen im Vertrauen auf ihn durchs Leben gehen. In seiner Nähe, in seinem Reich wird uns nicht langweilig, müssen wir nicht in Armut leben; jeden Tag öffnet er uns eine neue Tür: zum Gegenüber, das uns braucht,  oder auch zu einem Menschen, den wir brauchen, dass unser Leben voll, ausgefüllt, ganz wird, zu einem Leben in Fülle.

Gebet:

Gott, du öffnest und du schließt. Du schenkst Weite, Freiheit und alles, was wir zum Leben brauchen. Du schenkst auch Sicherheit und Geborgenheit. Wir bitten dich für uns und alle Menschen:

Zeige Deine Macht und Entschlossenheit, uns zum Guten zu führen

und das Böse abzuhalten. Das erbitten wir durch Jesus Christus, im Heiligen Geist.   Amen.

 

Liedvorschläge: 318ff; 421; 775ff

 

Andachtsvorschläge: 675,4;  641 (Vesper) 

Gerade im Mai sind die sonntäglichen Andachten am Zeiler Käppele mehr als beliebt. Um trotz der Corona-Situation den Mai und seine Andachten zu feiern, hat unsere Mesnerin und Gottesdienstbeauftragte Brigitte Hamm eine besondere Einladung zur Andacht an unserem Käppele zu aufgenommen:

Video zur Maiandacht bei YouTube

Viel Freude.

 

Zum Nachlesen hier die Texte und Gebete:

 

Grüß Gott und herzlich willkommen - hier am Zeiler Käppele

ich stehe hier am Haupteingang unseres Käppele und schaue nach draußen. Es ist - wie ganz oft in dieser Zeit: die Sonne scheint, der Himmel ist blau, die Vögel zwitschern und das Grün der Natur ist einfach nur beeindruckend. Die Menschen gehen spazieren und genießen den Aufenthalt in der Natur.

Wenn ich mich umdrehe und nach drinnen schaue, ist auch hier alles wie immer:

das ewige Licht brennt, Kerzen sind aufgesteckt und es stehen Blumen in der Kirche.

Eigentlich müsste ich jetzt die Kerzen nur noch anzünden und wir könnten mit unserer Maiandacht beginnen.

EIGENTLICH. Doch realistisch betrachtet, geht es nicht.

Seit das Corona - Virus die ganze Welt in Atem hält, ist nichts mehr so, wie es war. Zwar sind und waren in den zurückliegenden Wochen die Kirchen den ganzen Tag zum persönlichen Gebet geöffnet –

aber das ist natürlich nur ein Minimalersatz der Gebetsgemeinschaft die uns trägt und Kraft gibt. Die Ankündigung, dass es wieder öffentliche Gottesdienste geben darf, erfreute zunächst.

Doch näher betrachtet wird uns klar: NEIN - so wie das ganze geplant ist, hab ich mir einen öffentlichen Gottesdienst nicht vorgestellt.

Wer unser Käppele kennt, kann sich vorstellen, wie ein Gottesdienst ausschaut, mit 25 Personen, die alle Mundschutz tragen und vorher angemeldet sein müssen – denn nur wer angemeldet ist, wird auch eingelassen.

25 Personen mit Mundschutz – da werden keine Lieder erschallen, dass die Fenster vibrieren – wie wir es im Mai kennen – wenn voll Inbrunst „Maria Maienkönigin“ gesungen wird.

Da kam mir die Idee: warum machen wir es nicht wie früher. In meiner Kindheit hatte ich daheim im Mai immer einen kleinen „Maialtar“ gerichtet.

Auf einem Tischchen ein Kreuz und ein Marienbild /eine Marienstatue , Blumen und eine Kerze.

Wir haben zuhause kleine Maiandachten gebetet.

Dazu möchte ich sie auch heute einladen.

Lied: GL Nr. 876 1+2 Maria Maienkönigin

Gebet: HERR unser Gott, wir haben uns heute hier versammelt um deine Mutter Maria zu Ehren. Jede Ehre, die wir ihr zukommen lassen, gilt auch dir, dem erhabenen und dreifaltigen Gott. Wir bitten Maria um ihre Fürsprache und vertrauen darauf, dass du uns beistehst in dieser schwierigen Zeit.

So lasst uns mit den Worten von Papst Johannes Paul II. beten. Worte, die heute so aktuell sind wie vor 20 Jahren:

V"Maria - Die Kirche sucht heute bei dir Zuflucht. Sie stellt sich unter deinen mütterlichen Schutz. Sie bittet vertrauensvoll um deine Fürsprache angesichts der Herausforderungen der Zukunft."

Mutter Christi … A Dir vertrauen wir unsere Zukunft an

V"Wir bitten dich, uns auf unserem Weg zu begleiten. Wir Männer und Frauen leben in einer außergewöhnlichen Zeit, die zugleich verheißungsvoll und schwierig ist.

"Mutter Christi ...A Dir vertrauen wir unsere Zukunft an

V"Die Menschheit steht heute an einem Scheideweg wie nie zuvor. Die Rettung, o heilige Jungfrau, ist wiederum dein Sohn Jesus allein. Sein Wort, das uns auf dich hinweist und dich zu unserer Mutter macht, klingt wohl in unseren Ohren: "Frau, siehe dein Sohn".

V"Bitte deinen Sohn für uns, dass er uns den Hl. Geist in Fülle schenke, den Geist der Wahrheit, aus dem das Leben hervorgeht. Empfange ihn für uns und mit uns, wie in der Urgemeinde von Jerusalem, die sich am Pfingsttag um dich geschart hat."

A Frau, siehe deine Söhne und Töchter!

V"Der Geist Gottes öffne die Herzen für die Gerechtigkeit. Er wecke überall gegenseitiges Verständnis und den festen Willen zum Frieden."    

A Frau, siehe deine Söhne und Töchter!

V Lasst uns gemeinsam beten:

A Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, heilige Gottesmutter. Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten, sondern errette uns jederzeit aus allen Gefahren, o du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau, unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin. Führe uns zu deinem Sohne, empfiehl uns deinem Sohne, stelle uns vor deinem Sohne.

Lied: GL Nr. 876  3. Maria Maienkönigin

Gebet:  Maria, Geduld ist nicht gerade die Stärke unserer Zeit. Wenn es nicht so läuft wie geplant, reagieren viele gereizt und aggressiv.

Aber gerade heute wäre es wichtig, Geduld zu haben – nichts zu überstürzen.

Wir sehnen uns nach Nähe und Gemeinschaft und wissen doch, dass ein zu schnelles „normales weiter so“ sehr gefährlich werden kann.

Da kannst gerade du uns Vorbild sein.

Als die Apostel nach Ostern wochenlang im Abendmahlsaal ausharrten, da warst du der ruhende Pol in ihrer Mitte. Du warst bei ihnen, mit Geduld und unerschütterlichem Gottvertrauen, bis sich am Pfingsttag der Heilige Geist auf alle hernieder ließ.

Wir bitten dich, hilf uns in Geduld auszuhalten, was manchmal nicht zum Aushalten scheint.

Hilf uns beten und darauf vertrauen, dass auch wir, gestärkt vom Heiligen Geist, mutig und unerschrocken unseren Weg gehen können. Amen

Liedvorschlag: GL Nr. 875 Kommt Christen kommt zu loben

Für uns war es „normal“, in der Kirche - in der aus Stein erbauten Kirche - Gemeinschaft zu sein.

Gebetsgemeinschaft.

Heute haben wir viele „kleine Kirchen“ -  die Hauskirchen in unseren Familien.

Beten wir in unseren Häusern, alleine, mit unseren Partnern, mit unseren Kindern. Beten wir in einer unserer Kirchen, die tagsüber geöffnet ist.

So sind wir – obwohl wir räumlich getrennt sind –

EINE Gebetsgemeinschaft vor Gott.

Diese Gedanken im Hinterkopf, lasst uns das Gebet

„Mit Maria Gemeinde sein“

des Theologen Theo Schmidkonz (SJ) beten:

GOTT, dein Sohn ging, aber nicht sein Geist.

Sein Geist lebt fort in seiner Gemeinde.

Wo aber ist diese Gemeinde? 

Wo Menschen anfangen, miteinander zu beten.

Wo ihr Gebet sie aufreißt für deinen Anspruch.

Wo sie ergriffen werden und offen bekennen: „Unsere Mitte ist Jesus, Dein Sohn, unser Bruder.

Du aber bist unser einziger Vater!“

Wo Menschen sich vergessen und einander lieben. Wo sie teilen mit dem, der weniger hat.

Wo sie „wir“ sagen und „unser“ und nicht dauernd „ich“ - dort ist Gemeinde, dort ist Kirche, und dort bist auch Du! Gott, lass uns dabei sein in dieser Gemeinde, mit Maria und allen, die Glauben, dass Du groß bist und gut! Amen

Lassen wir alle unsere Gebete einmünden in das Gebet, das der HERR uns zu beten gelehrt hat: Vater unser im Himmel

Ich sag herzlich Dankeschön für die Gebetsgemeinschaft, die wir jetzt miteinander hatten –

auch wenn wir räumlich getrennt waren – vor Gott sind wir alle eine große Gemeinschaft.

Ich wünsche ihnen eine gute Zeit – bleiben sie gesund. Stellen wir uns dazu unter Gottes Segen:

Segensgebet:

Der Segen Gottes, des Allmächtigen,

der Segen des Sohnes, von Maria geboren,

der Segen des Heiligen Geistes, der über uns wacht,

wie eine Mutter über ihre Kinder

komme über uns und begleite uns.

Dazu segne uns der dreifaltige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Liedvorschlag: GL Nr. 874 Groß sein lässt meine Seele den Herrn oder

                       GL Nr. 395 Den Herren will ich loben

Der heutige Impuls zum 01. Mai kommt von unserem Gottesdienstbeauftragten Wilfried Reus...und das auch mal von einem anderen Ort.
Absolut empfehlenswert.

Der Impuls zum Nachsehen und -hören auf YouTube:

Link zum YouTube-Video

Sowie hier zum Nachlesen:

01.Mai 2020.
Diese Zeit, ja dieses ganze Jahr 2020, wird in die Geschichte der Menschheit eingehen.
Unser Land und der Rest der Welt ist fast zum Stillstand gekommen. Kaum noch Flugzeuge am Himmel, reduzierter Verkehr auf den Straßen und Autobahnen, die Schulen, die meisten Geschäfte und Gaststätten sind geschlossen; viele Betriebe befinden sich in Kurzarbeit oder mussten sogar Mitarbeiter entlassen.
Sport- und kulturelle Veranstaltungen können nicht stattfinden.
Eine große Zahl von Selbständigen bangt um ihre Existenz.
Die Menschen haben Ausgangsbeschränkungen und sie haben vor allen Dingen Angst, Angst vor der Ansteckung mit dem Coronavirus.
Viele Menschen sind auch schon daran gestorben.

Für das Leben in unseren Gemeinden hat der 1. Mai immer eine besondere Bedeutung.
In normalen Zeiten werden in den Orten Maibäume aufgestellt. Es wird rund um den Maibaum gefeiert und die Gewerkschaften begehen den Tag der Arbeit mit Kundgebungen und Ansprachen.
Auch für uns Christen hat dieser Tag eine besondere Bedeutung.
Der 01. Mai ist der Auftakt zum Marienmonat mit seinen Maiandachten, Gottesdiensten und Flurprozessionen.
Maria, die Schutzpatronin von Bayern, wird, Gott sei Dank, auch hier bei uns noch immer sehr verehrt.
Heute wäre der erste Gottesdienst in diesem Jahr am Freialtar am Zeiler Käppele.
All das wird im Jahr 2020 nicht oder nur mit großen Einschränkungen möglich sein.

Und doch kann man diesem Stillstand auch positive Seiten abgewinnen.
Die vergangenen Jahre waren von immer schneller, immer höher, immer billiger und immer mehr geprägt.
Die Menschen glaubten, alles im Griff zu haben.
Konsum stand an oberster Stelle.
Immer mehr Lebensmittel wurden vernichtet, obwohl in jedem Jahr Millionen von Menschen auf der Welt an Unterernährung starben.
Mehrere Urlaube im Jahr, viele davon mit dem Flugzeug, häufig neue Kleider und ständige Highlights waren normal.
Lüge und Betrug in allen Bereichen waren an der Tagesordnung. Große Konzerne glaubten, sich alles erlauben und Menschen und Behörden hinters Licht führen zu können.
„Geiz war geil“, die Solidarität mit Flüchtlingen und den Ärmsten dieser Welt führte oft zu gesellschaftlichen Auseinandersetzungen.
Wir Menschen in den Industrieländern hatten einen sehr hohen Verbrauch an Rohstoffen. Dabei wurden Entwicklungsländer ausgebeutet und unsere Umwelt verschmutzt, teilweise unwiederbringlich zerstört.
Glaube und Religion wurden immer mehr den Alten überlassen. Der Wohlstand machte Gott überflüssig!

Die Corona-Pandemie zeigt derzeit deutlich unsere Grenzen auf!
Der Mensch hat offensichtlich doch nicht alles im Griff.
Sie ist, so glaube ich, keine Strafe Gottes, sondern ein Wink mit dem Zaunpfahl.
Ich sitze/stehe hier in der herrlichen Natur unserer fränkischen Heimat. Die Schönheit und Vollkommenheit von Gottes Schöpfung kann man besonders in dieser Jahreszeit erleben, und von hier oben lässt sich diese Schönheit gut überblicken.
Die Natur und die Entschleunigung dieser Tage bringt Ruhe in unser unruhiges Leben. Der kurzatmige, gehetzte Mensch, kann wieder in den Rhythmus der Tiefatmung kommen. Die Seele kann den vorausgeeilten Körper einholen.

Wie viele Generationen vor uns haben sich wohl schon an dieser wunderbaren Schöpfung erfreut?

Der Mensch ist ein Teil dieser Natur!
Wenn wir die Regeln der Natur nicht beachten oder unsere Umwelt zerstören, zerstören wir unsere Zukunft.
Die derzeitige Krise zeigt, dass die Grundtugenden wie Hilfsbereitschaft, Rücksichtsname, Toleranz, Solidarität und Zuverlässigkeit bei den Menschen noch vorhanden sind.
Wir erleben auch, dass in der Krise ein ehrlicher Umgang der Politiker gegenüber ihren Bürgern auf breite Loyalität in der Bevölkerung stößt.
Das sollte uns ein Vorbild für unser zukünftiges Verhalten im wirtschaftlichen wie im privaten Bereich sein.
Wir als Christen können trotz aller Widrigkeiten darauf vertrauen, dass unser Gott auch in schwierigen oder gar aussichtlosen Situationen mit uns geht und uns zur Seite steht.
Er ist bei uns in Angst, Einsamkeit, Krankheit und im Tod. Dabei dürfen wir, auch oder erst Recht im Jahr 2020, Maria als Lotsin und Fürsprecherin auf unserem Weg zu Gott anrufen.
Freuen wir uns auf den Tag, an dem wir uns wieder intensiver und ohne Maske begegnen können.
Bitten wir jetzt Gott um seinen Segen für die vor uns liegende Zeit:

Der Herr segne und behüte uns.
Der Herr erfülle uns mit seinem Licht
und erhalte uns in seiner Liebe.
Der Herr halte seine schützende Hand über alle,
die uns am Herzen liegen
und schenke uns seinen Frieden.

So segne und begleite uns und alle, die uns nahestehen,
der treue und lebendige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen

Impulsgedanken für den 3. Sonntag in der Osterzeit von Diakon i.R. Bernhard Trunk

Den Mitschnitt des Gottesdienstes dazu finden Sie unter folgendem YouTube-Link: https://youtu.be/bUu7jchX0hQ

Eingang: Lied GL 816 1,2,3

Einführung Liebe Schwestern und Brüder im Glauben Zunächst ihnen allen ein wunderschönen sonnigen Tag. Auch wenn wir an einem solch sonnigen Tag mit schon fast sommerlichen Temperaturen in der momentanen Situation nicht so wie gewohnt diesen Tag genießen können, sei es in der Freizeitgestaltung mit Familie oder Freunden, können wir uns jedoch daran erfreuen. Uns alle treffen wohl die momentanen Einschränkungen und uns geht es vielleicht mit unseren Enttäuschungen darüber, ähnlich, wie damals den beiden Jüngern auf ihrem Weg nach Emmaus. Doch gerade wie die Jünger damals, dürfen auch wir uns im Vertrauen an ihn wenden und uns in dieser Feier ihm mitteilen. Kyrie: GL 163 /5

Evangelium: Lukas 24,13-35 (Die Emmausjünger)

Impulsgedanke „Geteiltes Leid ist halbes Leid." Dieser Satz, ist wohl ein jedem von uns bekannt. Diese Satz ist meist in den Situationen zu hören, in denen der Mensch an die Grenzen des Erträglichen kommt. Denn dann tut es gut, wenn jemand da ist der einem die Sorge darüber abnimmt oder gar im Miteinander teilt „Ich bin bei dir“. „Ich begleite dich auf deinem Weg." Oft bedarf es in diesem „Dasein“ und „Mitgehen“ keinerlei Worte. Manchmal reicht eine Geste aus, um die Nähe zu vermitteln. Wie, was und welcher der richtige Weg dazu ist, muss letztlich jeder für sich entscheiden.

Der heutige Evangeliumstext nimmt uns in eine solche Situation mit hinein, in dem, dass Jesus zwei seiner Jünger in ihrer Trauer begleitet. Die Enttäuschung von ihnen richtet sich aber nicht gegen Gott, dass er das alles zugelassen hatte, nein sie richtet sich gegen Menschen, die einen Unschuldigen an Kreuz genagelt hatten. Sie wollen weg von Jerusalem, weg von diesem Ort des grausamen Geschehens. So machen sie sich auf nach Emmaus. Ein Weg zurück in die alte Wirklichkeit, aus der sie einmal aufgebrochen waren, um Jesus nachzufolgen. Wir kennen solche Situationen, vielleicht gerade jetzt. Einschränkungen, Homeoffices Kurzarbeit, weniger Gehalt und dadurch vielleicht so manches Existenzproblem, auch Einschränkungen im Konsumverhalten und unseren Freizeitgestaltungen, durch die wir enttäuscht und traurig sind. Alles, was man geplant hatte, ist wie eine Seifenblase zerplatzt. Die beiden Jünger damals wussten nicht, dass es Jesus ist, der mit ihnen geht. Sie hielten ihn für einen Weggenossen, der zufällig den gleichen Weg geht wie sie. Sie merkten auch nicht, dass die Hoffnung, die sie schon begraben hatte, in lebendiger Gegenwart bei ihnen ist. Seine Gegenwart bleibt auch für uns geheimnisvoll. Doch in Jesus ist Gott den Menschen so nahe wie den beiden Jüngern aus unserer Geschichte. Nahe im Alltäglichen, nahe in unserer jetzigen Situation, im Schmerz und in so mancher enttäuschten Hoffnung. Jesus lässt uns Menschen nicht allein, er ist auch dann bei uns, wenn wir es nicht merken. Wenn wir auf sein Wort hören und - wie jetzt bei dieser Feier dieses Wort miteinander aber auch füreinander teilen, dann ist er der auferstandene Jesus auch mitten unter uns gegenwärtig. Mit ihm können und werden sich, all unsere Enttäuschungen, Hoffnungslosigkeiten und dies nicht nur in dieser Krise, in Freude verwandeln.

Lied: GL 365 2x

Schlussgebet Guter Gott, in Jesus bist du uns Wegbegleitung in unserem Leben. Lass uns nie vergessen, dass unser Leben ein zerbrechliches Geschenk ist, ja, wir sterbliche Wesen sind und nicht alles kontrollieren können. Du allein bist Ursprung und Ziel von allem, ewig und immer liebend. Dein Heiliger Geist bewahre unsere Herzen in der Dankbarkeit. Getragen von einem tiefen Frieden werden wir diese Krise im Miteinander und Teilen bestehen. Denn Jesus, Herr und Bruder aller Menschen, Deine Gegenwart vertreibt jede Furcht, sie schenkt Zuversicht und macht unsere Herzen bereit, offen und aufmerksam füreinander. So, segne uns und lasse uns zum Segen im Miteinander werden in dieser Zeit der Vater der Sohn und der Heilige Geist

Lied: GL 832 1,2

Die Angst und die Sorge mit dem Stein ablegen

Hier der der Impuls von Pfr. Michael Erhart am 19.04.2020 sowie der Mitschnitt des Gottesdienstes dazu am Käppele:

Video bei Youtube - 19. April 2020

 

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.
Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!
Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

Gebet: Herr, unser Gott, schenke uns gerade in diesen Tagen Mut und Zuversicht, dass wir mit der Situation gut umgehen, unseren Mitmenschen freundlich begegnen und so deinen Auftrag, barmherzig zu leben, erfüllen. Gib du uns Halt und jeden Tag neu die Kraft zur guten Tat. Das bitten wir dich heute.

Impuls: Ungläubig – das ist nicht nur ein passendes Attribut für den Apostel Thomas im heutigen Evangelium, sondern trifft auch auf viele von uns in diesen Tagen zu. Die ganze Situation, die Einschränkungen, die ja noch eine Verlängerung erfahren und uns als Kirche ja auch massiv betreffen, sind für viele Menschen schwer zu verstehen und noch weniger auszuhalten. Die Sehnsucht, anderen Menschen frei zu begegnen, mal wieder gemeinsam in den Biergarten oder andere Lokalitäten zu gehen, ist riesengroß. Aber es ist einfach noch Geduld angesagt.

Das gilt auch für uns als Kirche. Wie gern würden viele Menschen wieder einen Gottesdienst gemeinsam feiern, miteinander singen und beten und die Kommunion empfangen. Einfach eine gottesdienstliche Feier erleben. Dass wir heute noch nicht einmal das Fest der 1. Hl. Kommunion feiern können - unglaublich! Ich bin grad schon auf manch enttäuschte Kommunionkinder getroffen. Mit sowas hätte man doch nun wirklich nie gerechnet.

Wie treffend ist da in diesem Zusammenhang die Aussage Jesu, die er an Thomas richtet: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ Für mich ist dieser Satz wie eine Herausforderung an uns in unseren Tagen: auch wenn wir nicht gemeinsam miteinander Mahl feiern können, sind wir aufgerufen, nach unseren Möglichkeiten den Glauben zu leben, gar zu stärken. Durch das Lesen in der Bibel, durch Singen und Beten zuhause oder auch mal in der Kirche, durch gegenseitiges Bestärken oder auch ein Helfen, wo es möglich ist. Wir müssen im Moment unseren Glauben auf Distanz leben, aber es ist auch eine Möglichkeit, den eigenen Glauben wieder neu in den Blick zu nehmen. Es gibt so viele schöne Texte und Impulse, die uns im Glaubensleben stärken und tragen wollen. Und die gerade wunderbar aufblühende Natur kann uns auch eine Hilfe sein, dass wir den Blick von all dem Dunkel dieser Tage weiten auf das Leben, das neu hervorbricht, so wie wir eben Ostern nach einem Karfreitag gefeiert haben.

„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ Ich bin zuversichtlich, dass wir uns bald wieder sehen können. Bis dahin wünsche ich Ihnen allen Gottes Segen, viel Kraft – und einen starken Glauben, der Sie trägt, sowie Friede im Herzen, den uns Jesus allen wünscht.

Liedvorschläge: 328; 329; 779
Andachtsvorschlag: 677,4

Ostern, Zeit der Freude! Wir begleiten Euch weiterhin!

Wir haben die Musiker unserer Gemeinden gebeten, einen musikalischen Gruß zu senden!
Musik in der Hoffnung - Musik zu Ostern

Hier der Link zur täglich ergänzten Videoliste: Musik in der Hoffnung - Playlist

Unter folgendem Link kann das live gestreamte Video der ökumenischen Osternacht der Pfarreiengemeinschaft zusammen mit unserer evangelischen Schwestergemeinde abgerufen werden:

Video der ökum. Osternacht

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