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Auf Grund der geltenden Zutrittsregelung wird der Firmgottesdienst am 27.11.2020 ab 10.30 Uhr auch über unseren YouTube-Kanal

PG Am Weinstock Jesu

übertragen.

Nutzen Sie dazu diesen Link bzw. QR-Code:

https://youtu.be/-KKjBy3G6Uk

Da die Friedhofsgänge in diesem Jahr nicht in gewohnter Form stattfinden können, hier einige Gedanken des Seelsorgeteams des PG:

Link zum YouTube-Video

Zum 10. Mal luden Pfarrer Michael Erhart und der Zeiler Pfarrgemeinderat (PGR) zu einem Gottesdienst mit persönlicher Paar-Segnung ins Zeiler Käppele ein. Hier erfuhren die Besucher auch, was Liebe und Seife gemeinsam haben. Da Corona nicht nur das öffentliche Leben prägt, sondern in jeder Familie und Paarbeziehung Spuren hinterlässt, wählten PGR und Seelsorger das Thema „Liebe in Coronazeiten“. Lisa Grämer und Simone Röth vom PGR stellten stellvertretend für viele die Bewohner eines fiktiven Hauses vor, das sie vor dem Altar aufgebaut hatten. Darin „wohnten“ alte und junge Menschen, Alleinstehende, Paare, die die neue Zweisamkeit schätzen lernten und Menschen denen es schwer fällt, die Nähe des Partners während des Lockdowns zu ertragen. Pfarrer Michael Erhart gab zu bedenken, dass es auch auf die eigene Einstellung ankommt, ob ich in dieser außergewöhnlichen Zeit mit all ihren Einschränkungen nur das Schlechte sehe oder auch bereit bin, die guten Seiten zu erkennen. Passend dazu nannte er den Spruch: „Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach Limonade daraus“. Als kleines „give-away“, also ein Mitgiebsel, das die Gottesdienstbesucher mitnehmen durften, gab es diesmal eine Seife mit einem kleinen Herzchen drauf. Der Seelsorger erklärte, dass Seife und Liebe durchaus einige Gemeinsamkeiten haben. Beides will genutzt werden, beide haben kein Mindesthaltbarkeitsdatum und beide dürfen täglich spürbar sein. Beim Paarsegen, der diesmal auf Distanz und mit Mundschutz gespendet wurde, sprach Pfr. Michael Erhart Gottes guten Segen zu und hatte dabei für jedes Paar ganz persönliche Worte.
H.B.

Verstärkung für das Pastoralteam

Die Sonne strahlte mit unserer neuen Pastoralreferentin und vielen Gottesdienstbesuchern um die Wette, als wir im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes dieses schöne Ereignis feiern durften. Pfr. Michael Erhart war froh und dankbar, dass die Stelle so schnell besetzt werden konnte und auch Sandra Lohs zeigte sich erfreut, dass sie so heimatnah wirken darf. Mit einem persönlichen „Sinnes-Segen" wurde sie in ihren Dienst eingeführt.

In ihrer Predigt hob sie die Notwendigkeit der Vergebungsbereitschaft hervor, die Jesus anmahnt, die oft schon in kleinen Dingen beginnt, aber doch immer schwierig ist. Oftmals fühlen wir uns ungerecht behandelt, kennen aber die Hintergründe nicht. Insofern sollten wir nicht vorschnell urteilen. Besonders erhebend war, dass sie ihre Predigt inhaltlich abrundend mit einem wundervollem gesungenen Lied auf eine Melodie von Ed Sheeran fortführte. „Denn Gott vergibt, er sieht das Gute. Gott vergibt, weil er dich liebt. Vergib auch du, lass die Wut doch los. So wirst du frei, nach vorne zu schaun und an Gottes Reich selbst mitzubaun“, so lautete der Refrain, verbunden mit der Botschaft: so wie Gott uns aus Liebe verzeiht, sollen wir einander in Liebe begegnen 

Vertreter der Pfarreien aus Zeil, Krum und Ziegelanger begrüßten die „Neue" mit individuellen Gaben der jeweiligen Ortschaft.

Im Anschluss an den stimmungsvollen Gottesdienst konnten alle bei Federweißen und Zwiebelplootz auf dem Kirchplatz mit Sandra Lohs und miteinander noch ein wenig ins Gespräch kommen. Ein Dank gilt allen, die mitgeholfen und diese Einführung auf diese Weise so ermöglicht haben.
Auch in Sand wurde die neue Pastoralreferentin im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes begrüßt. Das Begrüßungsgeschenk, ein  geflochtenes Weidenkreuz, brachte die Botschaft mit: wir sind miteinander und mit Gott verbunden. Möge Sandra immer den Geist und die Kraft haben, diese Verbindungen zu bestärken und zu beleben.

(Pfr. M. Erhart)

 

Jetzt ist auch der letzte Schritt der Innenrenovierung geschafft, unsere Andachtskapelle, die den Namen „Franziskus-Kapelle“ tragen wird, ist fertig. Sie ist mit für Sand typischen Elementen gestaltet. Altar und Ambo aus Holz und Korbgeflecht, auch eine Wand  ziert jetzt ein Weidengeflecht. Sie sieht nicht nur optisch gut aus, sie dient auch als Gebetswand. Hier dürfen Sie ihre Anliegen, Bitten, Sorgen oder auch Dank auf kleine Zettel schreiben und in die Wand stecken. Gleich nebenan befindet sich ein neuer Opferkerzenständer zum Entzünden einer Kerze. So können sie beten, meditieren oder einfach etwas abschalten. Besonders im Winter ist die Andachtskapelle angenehm, da sie immer temperiert ist und sie nicht in der kalten Kirche sitzen müssen. Sie ist auch immer zu der normalen Öffnungszeiten der Kirche offen. Haben sie keine Scheu,  am Hochaltar vorbeizugehen, um die Kapelle zu besuchen. Sie ist ein Ort der Ruhe und des Gebets.
Auf diesem Weg möchte ich noch Danke sagen, Danke der Firma Hampel für die Fertigung und die großzügige Spende des schönen Kerzenständers, Stefan Rippstein ein Vergelt´s Gott für die Ideen und Arbeiten an Wand, Altar und Ambo. Firma Rottmann hat die Holzarbeiten übernommen. Für die Orgel in der Kapelle hat sich Dieter Dürnhöfer stark gemacht, zusammen mit Gerhard Zösch und den Senioren, die das Instrument finanziert haben. Auch ihnen ein herzliches Dankeschön.  Architekt Gerhard Herlein ein Danke für seinen Einsatz. Danke an Pfarrer Michael Erhart, der die Idee mit  ausgearbeitet und  immer begeistert unterstützt hat. Danke an meine Kirchenverwaltung.      (E. Schnapp)

Praktikantin Angelika Joachim vorgestellt
 
Im Rahmen des Gottesdienstes am Sonntag, 13. September gab es neben Sandra Lohs, die als Pastoralreferentin eingeführt wurde, noch eine „Neue“ zum Kennenlernen. Es ist Angelika Joachim aus Ebern-Eyrichshof, die sich auf die Aufgabe als Gemeindereferentin vorbereitet und bei uns ihr Jahrespraktikum machen wird. Wir freuen uns auf gute Begegnungen und wünschen ihr viel Freude hier in unserer PG. Bis Dezember ist Angelika Joachim noch sehr dezent bei uns, ab Januar wird sie intensiver einsteigen, sodass wir uns gegenseitig im Glauben bestärken und bereichern können. Pastoralreferent Norbert Zettelmeier wird sie in diesem Jahr beruflich begleiten. 

(Pfr. M. Erhart)

Das Labyrinth am Zeiler Käppele erstrahlt in neuem Glanz

Zu einer Oase der Ruhe und der inneren Einkehr machten engagierte Zeiler das Labyrinth hinter dem Käppele. In diesem Zusammenhang  legten die Frauen und Männer in den vergangenen Monaten nun Hand an, um dem Labyrinth, das vor vielen Jahren von Jugendlichen im Rahmen ihrer Firmvorbereitung angelegt wurde, neues Leben einzuhauchen. Des weiteren wird dieses Projekt im Rahmen der ILE Lebensregion plus gefördert.  Die Stadträte Stefan Böttcher und Dieter Köpf übernahmen die Koordinierung des Vorhabens. In mehreren Arbeitseinsätzen entstand ein neuer Platz  zum Innehalten in der Natur. Die Wegführung des Labyrinths entstand aus verschiedenen heimischen Materialien. So wurden z.B. die Hackschnitzel von der Sechsthaler Ortssprecherin Heike Hluchnik geliefert und das Kiesmaterial von Paul Berchtold gespendet. Die Steinstele am Eingang des Weges, an der eine Beschreibung angebracht wurde, fertigte Steinmetzmeister Stefan Böttcher. Ergänzt wird das Labyrinth mit einer Ruhebank aus eigener Fertigung von Markus Wacker. Das Labyrinth ist links vom Freialtargelände am Zeiler Käppele zu finden. Eine entsprechende Ausschilderung und ein Informationsflyer werden erstellt. H.B.

Das Bild zeigt das fertige Werk des neuen Labyrinth

Auf den Fotos, die beim ersten Arbeitseinsatz entstanden,  sind zu sehen:  

v.l.n.r . Michael Brehm, Heike Hluchnik, Paul Berchtold, Max Hluchnik, Christian Käb, Stefan Böttcher und Dieter Köpf.

Weitere Helfer, die nicht auf dem Foto sind, waren Andreas Hofer, Alexander und Richard Köpf, Wolfgang Hetterich  und Christian Melchior.

Das neue LabyrinthErster ArbeitseinsatzHelfer beim Labyrinthbau

Hallo, ich bin die Neue!

 

Außer Tritt, wieder in die Gänge kommen!

 

Sommer 2020 – und alle Feste fallen aus. Wirklich alle?

Der Impuls zu Fronleichnam von Pfr i.R. Reiner Fries, "umrahmt" vom Blasorchester Sand, vielen Dank diesem. Die Musikvideos sind über unseren YouTube-Kanal abrufbar, der Impuls hier:

Corona und Fronleichnam 2020

Prozessionsmarsch (BOS) - YouTube-Video

Fronleichnam auf Sparflamme

Liebe Mitchristen! Wir feiern das Fronleichnamsfest in dieser merkwürdigen, verwirrten Zeit, in der der
Coronavirus so vieles durcheinandergebracht hat. Die Prozession wird aus Hygienegründen entfallen
und wir müssen die Schutzmaßnahmen befolgen, – wollen dies auch tun, damit wir uns keine Vorwürfe
machen müssen, falls es doch zu einer Ansteckung kommt. So feiern wir also nur eine Heilige Messe.
Wir feiern also in diesem Jahr gleichsam Fronleichnam auf Sparflamme!
Aber vielleicht hat diese Form der Feier auch etwas Positives. Denn sie könnte uns zum Wesentlichen
des Festes führen. Vieles, was sonst dazugehört, der äußere Rahmen läuft ja Gefahr, den Kern des Festes
zu überdecken, wie das auch bei anderen Festen der Fall ist, wie vor allem bei Weihnachten,
Erstkommunion, Hochzeiten.
Was ist nun der Kern des Fronleichnamsfestes, des „katholischsten“ aller Feste, könnte man sagen.
Das "Hochfest des Leibes und Blutes Jesu”, so heißt die offizielle Bezeichnung, gründet im letzten
Abendmahl, das Jesus am Gündonnerstags mit den Seinen gefeiert hat. Es war der Abend vor seinem To
des. Und da Jesus nichts mehr hatte, was er seinen Freunden hinterlassen konnte, als sich selbst,
schenkte er sich ihnen in den Gaben von Brot Wein: „Das ist mein Leib, das ist mein Blut.“ Die Jünger
verstanden zunächst nichts. Erst mit der Zeit wurde ihnen klar, welch kostbares Geschenk Jesus ihnen an
jenem Abend gemacht hatte. Aus diesem letzten Abendmahl hat sich die Eucharistiefeier entwickelt, das
große Zeichen der Christengemeinde. Und so ist es auf uns gekommen. Auch wir feiern immer wieder
das Abendmahl Jesu in der Heiligen Messe entsprechend seinem Wunsch: „Tut dies zu meinem Ge
dächtnis!“
Fronleichnam ist also die Erinnerung an das Lebenswerk Jesu, an seinen Sieg über den Tod und die
Zusage seiner Gegenwart. Das Fest richtet unseren Blick aber auch auf die Glaubenserfahrung, dass wir
Gemeinschaft mit Gott erfahren und in ihm eins sein dürfen und dass wir auch Gemeinschaft haben
untereinander und mit allen Christen.
Liebe Mitchristen! Normalerweise schließt sich an die Messfeier die Fronleichnamsprozession an.
Heuer – und wir hoffen nur für dieses Jahr – müssen wir auf sie verzichten.
Schade, denn die Prozession war immer ein schönes und einprägsames Zeichen, eine Demonstration
unseres Glauben. Wieviel Mühe hatten sich die Anwohner gemacht, die Häuser und Straßen zu
schmücken! Wie schön war es, wenn sich der Zug mit den vielen Ministranten und Teilnehmern durch
die Straßen unserer Gemeinde bewegte und die eindrucksvollen musikalischen Weisen der Blaskapelle
erklangen.
Heuer ist das nicht möglich aus den bekannten Hygienegründen. Alles ist nüchterner geworden,
kärglicher. In der Tat sind wir ärmer geworden. Aber vielleicht will uns Gott durch die Krise ein Zeichen
geben. Wenn das Äußere, das Drumherum wegfällt, kann aber das Wesentliche kann heller zum
Vorschein kommen. Wir können ja zunächst wieder die Heilige Messe feiern, die ja die Grundlage für
das Fronleichnamsfest ist. Dann wird es in diesem Jahr keine Prozession mit der Monstranz geben.
Da kommt mir ein interessanter Gedanke, – eine verwegene Idee: Können wir nicht selbst so zu einer
Art von Monstranz werden, ein lebendiges Zeigegefäß. Wir empfangen doch in der Messe die Hostie, den
Leib des Herrn, tragen also den Leib des Herrn in uns, wie die Monstranz die Hostie und gehen von hier
aus wieder zurück in unsere unsere gewohnt Umgebung.
Was hindert uns daran, – ja, sind wir nicht gerade dazu aufgefordert, die Liebe und die Barmherzig
keit unseres Herrn, die Güte und Menschenfreundlichkeit unsres Gottes und die Heiterkeit und Freude
des Hl. Geistes hinauszutragen in unsere Gemeinde, in unsere Häuser und Familien ? Wenn wir das
von Fronleichnam mitnehmen könnten, hätten wir das Fest nicht umsonst gefeiert, trotz Corona.

Tantum Ergo (BOS) - YouTube

Ab 17. Juni ist die Bücherei im Pfarrheim Sand wieder mittwochs von 15:00 bis 17:00 Uhr geöffnet!

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