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Liebe Leserinnen und Leser,

„Den eigenen Weg suchen und gehen“

ist eine Aufgabe für jeden:

für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, sogar für Ältere;

immer stellen sich uns Fragen, es gibt verschiedene Optionen, Weg-Gabelungen, Abzweige;

und immer heißt es: sich entscheiden;

auch „Nicht-Entscheiden“ ist eine Entscheidung, nämlich für den Status quo: erst mal so weitermachen, erst mal so

weitergehen …

Ich überlege so ungefähr 1x im Jahr: passt mein Leben ungefähr?, bin ich auf dem richtigen Weg?, welche Wege gibt es für mich noch?

Wenn ich gefragt werde, ob ich mit meinem Beruf zufrieden bin, antworte ich regelmäßig: ich kenne keinen Beruf, der mir besser passen würde; natürlich gibt es immer Pflicht und Kür, aber (noch) sehe ich mich auf dem richtigen Weg.

In unsrer Familie zeichnet sich eine spannende Weg-Suche ab: unsere große Tochter macht ihren Schulabschluss, hat den Führerschein bestanden, und wird bald volljährig; auf einmal bekommt ihr Lebensweg unzählige Pfade, die ihr offen stehen; da wird aktuell, was es heißt: den eigenen Weg suchen und gehen; wir sind

gespannt …

Liebe Lesende,

am Beginn des Neuen Jahres wünsche ich Ihnen immer wieder den Mut und die Kraft, gute Entscheidungen zu treffen, manche Neu-Orientierung anzugehen, und täglich neu aufzubrechen ins Leben, denn meinen Weg kann nur ich gehen.

Ihr Pastoralreferent

Norbert Zettelmeier

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