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Herzlich Willkommen in der Pfarreiengemeinschaft

Am Weinstock Jesu

Auf ein Wort

Liebe Mitchristen „…und Tschüss und Danke“…, dieser Ausspruch und gleichzeitig das Thema des Pfarrbriefes für Februar könnte dieses Mal für mich wohl nicht treffender sein. Denn nach 48 Berufsjahren und nach knapp 12 Jahren Tätigkeit als Ihr Diakon gehe ich am 01. März offiziell aus unserer Pfarreiengemeinschaft „Am Weinstock Jesu“ in den Ruhestand. Für den einen oder anderen mag das Wort „Tschüss“ etwas befremdlich klingen, zu hart oder auch zu lapidar. Doch mit seinem lateinischen Wortstamm „ad-deum“ bedeutet es in seiner unterschiedlichen Formen nichts anderes als, „ade“ „Adieu“, „es behüte dich Gott“ oder auch „Gott befohlen“. Und das macht es wohl auch aus - „Gott befohlen“ Denn als Diakon heißt es für mich, mit diesem „Tschüss“ Abschied zu nehmen! Abschied von der Pfarreiengemeinschaft, den vielen Menschen und den Begegnungen mit Ihnen! Abschied von Wichtigem und Liebgewonnenem. Abschiede tun weh! Denn gerade die Nähe zu den Menschen stand für mich als Diakon an oberster Stelle. All die Begegnungen freudiger und auch trauriger Natur, die Gespräche, Handreichungen und die Hilfereichungen bleiben mir ein großer Schatz. Dabei schaue ich gerne auf die bereichernden Begegnungen mit Alten und Kranken, die Gottesdienste, die vielen Gespräche oder auch die Mitsorge des Personals im AWO zurück, wofür ich seelsorgerisch verantwortlich war, sowohl im damaligen Altbau oder jetzigem Neubau. Danke, für das „Mitgehen“ und das „Mittragen“ in all diesen Jahren. Mir selbst kommt es gerade so vor, als wäre es gestern gewesen, dass ich meinen Dienst in dieser damals neu entstehenden Pfarreiengemeinschaft „Am Weinstock Jesu“ als hauptamtlicher Diakon und Ansprechpartner für Sand begonnen habe. Dabei denke ich an viele Entscheidungen, Situationen und Dinge, die man in einem guten Miteinander in den vier Gemeinden, durch die Gremien wie Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung auf den Weg gebracht hat. Sei es die Namensbenennung unserer Pfarreiengemeinschaft „Am Weinstock Jesu“, die Erstellung eines gemeinsamen Forums mit seinen Möglichkeiten, gemeinsame Aktionen wie z.B. dem jährlichen Flurgang zu Christi Himmelfahrt, die gemeinsame ewige Anbetung, Veränderungen im Gottesdienstplan, um möglichst jedem gerecht zu werden und noch vieles, vieles mehr. Der vorliegende Pfarrbrief „Brückenschlag“ ist ein kleiner Teil davon. Damals war ich als Mitglied und hauptamtlicher Begleiter in der Vorbereitungsgruppe dabei, um dieses Medium zu erstellen, das jeden Haushalt in den vier Gemeinden erreichen sollte, sowohl katholisch als auch evangelisch. Er sollte finanzierbar sein und monatlich kostenlos erscheinen sowie alle Informationen über gemeinsame Aktionen und die Gottesdienstordnung beinhalten. Es war eine der ersten Herausforderungen, die sich mir stellten. Auch die spätere Websiteerstellung und der Auftritt im Internet gehörten dazu. Viele Sitzungen am Abend sind dazu notwendig gewesen, um alle Meinungen und Vorstellungen unter einen Hut zu bringen. Ähnlich war es auch bei der Zusammenführung der Gremien. Alle damalig Beteiligten können sich für die geleistete Arbeit um den Zusammenhalt der Pfarreiengemeinschaft voller Stolz auf die Schulter klopfen. Ihnen allen möchte ich auf diesem Weg nochmals ausdrücklich herzlichen Dank sagen. Eine meiner größten Herausforderung war es, bedingt durch das frühe Ausscheiden des damaligen Pfarrers Stephan Schwab, die fast einjährige Vakanz, mit Dekan Stefan Gessner, Pfarrer Josef Dietl und dem Gemeindereferenten Rudi Reinhart zu meistern, trotz aller Termine und anfänglicher Orientierungsproblematik in der neuen Pfarreiengemeinschaft. Zusätzlich kam noch, die Erweiterung und Renovierung des Kindergartens St. Nikolaus in Sand hinzu, die ich zusammen mit der Kirchenverwaltung und dem Trägerverein als Hauptverantwortlicher übernahm. Auch die Neurenovierung der Kirche St. Nikolaus, die von Stephan Schwab in Angriff genommen wurde, stand zu diesem Zeitpunkt bevor. Doch die Mühlen der Diözese mahlen langsam!!! Dennoch, und „Gott sei Dank“, durfte ich jetzt am 25. Januar, die Wiedereröffnung und Einsegnung der neuen Kirche im strahlendem Glanz erleben, noch kurz vor meinem Rentenbeginn. Dank geht an dieser Stelle an all die vielen freiwilligen Helfer, an die Kirchenverwaltung mit Vorstand, an den Pfarrgemeinderat mit Vorsitz, und vor allem an unseren Pfarrer Michael Erhart und an den Architekten, die sich alle im unermüdlichen und kontinuierlichen Einsatz dafür stark gemacht haben, diese Komplett-Renovierung in der kurzen Zeit von zwei Jahren auf den Weg gebracht zu haben. Danke auch für die Zusammenarbeit mit den Leitenden der Kindergärten St. Nikolaus und St. Martin in Sand für ihren Einsatz und Bemühungen um die religiöse Erziehung der Kinder sowie Gottesdienstgestaltungen und verschiedene andere religiöse Feierlichkeiten. Zum Schluss möchte ich allen drei Kindergärten unserer Pfarreiengemeinschaft ein großes Lob aussprechen, die mit mir zusammen die Kinderwallfahrt ins Leben gerufen haben. Damit wurde ein Highlight religiöser Natur für die Kinder geschaffen. Ein besonderes Dankeschön gilt den Besuchsdiensten, die sich mit mir zusammen um das Wohl der Alten und Kranken in unseren Gemeinden kümmerten, sei es im Krankenhaus, AWO oder auch zu Hause. Danke aber auch an die politischen Ebenen, vor allem an die Bürgermeister von Zeil und Sand, die mir in so mancher Entscheidungsfindung und Umsetzung hilfreich und unterstützend zur Seite gestanden haben. Mein besonderer und ausdrücklicher Dank gilt unserem Pfarrteam, das einzigartig im Zusammenhalt ist und immer in Sorge für die Gemeinde das „Schiff Kirche“ steuerten. Mit den Zeilen meines letzten „Auf ein Wort“, in dem ich „Tschüss und Danke “ sage, gilt vor allem Ihnen mein Dank, ja Ihnen, den Menschen unserer Pfarreiengemeinschaft, die jetzt diesen Pfarrbrief lesen. Denn Sie alle waren meine Mitbegleiter/innen Helfer/innen und Unterstützer/innen in all den Jahren! ……… Danke, Danke, und nochmals Danke! Tschüss - seien Sie Gott befohlen! Ihr Diakon


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