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Auf ein Wort

Liebe Leser*innen, 

es ist Urlaubs- und Ferienzeit, da wird bei Ihnen im besten Fall der ein oder andere Koffer gepackt. Was für die einen pure Vorfreude ist, ist für die anderen der reinste Stresstest: Wie wohl das Wetter wird? Sollte ich vielleicht doch noch ein paar lange Sachen einpacken, wenn das Wetter doch schlecht ist? Ist in der Kulturtasche alles drin? Hab ich auch nichts vergessen?... 

Tja, und jetzt kommen wir noch mit dem Brückenschlag und fragen: Haben Sie denn auch Gott im Gepäck? 
Keine Sorge, wegen mir müssen Sie jetzt nicht noch eine Bibel und Rosenkränze oder dergleichen auf die Packliste setzen. Gott braucht ja auch gar nicht viel Platz. 

Die Frage ist, habe ich ihn bewusst dabei, wenn ich unterwegs bin? Weil ich mir beispielsweise einfach mal wieder Zeit nehme, den Moment zu genießen und ihm zu danken für das, was mir an kleinen und großen Wundern geschenkt ist. Vielleicht auch weil ich aus Angst oder Sorge das ein oder andere Stoßgebet zum Himmel schicken muss. 
Oder ist Gott bei meinen Reisen eher ein „blinder Passagier“, der sich heimlich seinen Platz suchen muss und mich unerkannt begleitet? 
Egal wie, Sie dürfen gewiss sein, dass Gott da ist, wenn Sie ihn brauchen. Und das Schöne ist: Sie müssen sich nicht darum kümmern, müssen dafür an nichts denken und können ihn auch nicht vergessen einzupacken. Das hat er schließlich schon Moses im brennenden Dornbusch zugesagt: „Ich bin der ICH-BIN-DA.“ 
In diesem Sinne wünsche Ich Ihnen eine gesegnete und erholsame Sommerzeit, in der Sie vielleicht sogar etwas beruhigter unterwegs sein können, weil Sie wissen: Ich hab Gott im Gepäck. 

Und sollten Sie zu den Menschen gehören, die in der Nacht vor der Abreise nicht schlafen können, weil Sie ständig das Gefühl haben, etwas vergessen zu haben: Gehen Sie einfach nur sicher, dass Sie Geldbeutel und Ausweise eingepackt haben. Und für alles andere geb ich Ihnen die Urlaubsweisheit meiner Mama mit. Die hat nämlich immer gesagt: „Mach dich net verrückt. Mir ham Urlaub. Und was mer net ham, käff mer!“

Ihre Pastoralreferentin Sandra Lohs
 

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